Winchester
Eine amerikanische Legende
Jenning baute schon 1848 erste Unterhebelrepetierbüchsen. Da es noch keine Metallpatrone gab, bestand die Munition aus hohlen mit Pulver gefüllten Geschossen, die hinten mit Korkscheiben verschlossen waren in denen sich ein Zündloch befand. Gezündet wurde mit Zündpillen, die automatisch nachgeführt wurden. 

Benjamin Tylor Henry konstruierte für Winchester den ersten brauchbaren Unterhebelrepetierer. Das Gewehr wurde mit dem Namen Henryriffle berühmt. Karl May nannte es irrtümlicherweise Henrystutzen. Das Gewehr wurde 1860 gebaut im Kaliber .44 Randfeuer.
Das Gewehr wurde geladen in dem man die Zubringerfeder ganz nach vorn schob. Dann konnte man die Patronen von vorn ins Magazinrohr einführen. Beim schießen muss man einmal um greifen da sich die Feder nach hinten bewegt und man sonst die Zufuhr blockiert.
Nelson King war Werksleiter bei Winchester. Er kam auf die Idee einer seitlichen Ladeklappe am Systemkasten.Somit war das Modell 1866 geboren. Das Original immer noch .44 Randfeuer.
1873 gab es ein neues Modell. Es wurde so berühmt das es sogar einen gleichnamigen Film gab.
Der stärkere Rahmen lies auch stärkere Munition zu. Bis Kaliber 44 - 40 Zentralfeuer. Das Gewehr wurde in verschiedenen Varianten gebaut. Von Lauflängen 20 bis 30 Zoll. Von der Lauflänge war natürlich die Magazinkapazität abhängig.
Dieses Bild zeigt Geronimo mit seinem Sohn und anderen Verwandten. Sie tragen natürlich neben Remington Trapdor auch die Winchester von 1873.
Übrigens Browning war der berühmte Konstrukteur der sehr viel für Winchester entwickelt hat. Browning ging auch bei Colt ein und aus.
Dies ist der Arbeitsplatz von Browning. Hier ist er auch gestorben.
Hier mache ich jetzt einen Zeitsprung. Meine Winchester ist eine nach gebaute M1892 von Rossi. Die Waffe hat einen Achtkantlauf und eignet sich hervorragen für die neuen Disziplinen des Cowboyaktionschiessens.
Die Rossi soll besser sein als ihr original von Winchester. Weil viele meiner Kumpels auch dieses Modell haben, habe ich einen Stern ins Schaftholz eingeklebt. Die Inleads gibt es bei Trackofthewolf.com . 
Das Modell von 1894 wirft die Hülsen nach rechts aus anstatt wie die Vorgängermodelle nach oben. Ich persönlich sehe darin keinen Vorteile, aber ich kenne Jäger die , die Waffe bei der Drückjagd einsetzen. Jetzt lässt sich nämlich eine moderne jagdliche Optik montieren. Diese Waffe wurde auch in den Langwaffenkalibern 30/30 gebaut.

Das Modell von 1895 hat ein Kastenmagazin und ist für starke Munition mit Spitzgeschossen konstruiert. Mit dem Röhrenmagazin ging das nicht. Deswegen ist das für mich auch keine Winchester mehr. Während des ersten Weltkrieges hat Winchester 280000 Gewehre an den russichen Zaren verkauft. Kein Mensch weis wo die Dinger heute geblieben sind.

Dieses Bild schickte mir ein Freund aus den USA. Dort sind die Waffengesetze etwas einfacher als bei uns. Er hat einen fantastischen Keller. Und natürlich einige Winchestergewehre
Dieses ist einer der Schauspieler, dem wie zu verdanken haben das Winchester zur Legende wurde.

Aktualisiert (Freitag, den 03. Juni 2011 um 00:12 Uhr)



